Volatilität ist zurück – und sie macht wieder Lärm

Wenn man sich aktuell die Märkte anschaut, fühlt es sich ein bisschen an wie Autofahren bei starkem Seitenwind. Du hältst das Lenkrad fest, denkst, du hast alles unter Kontrolle und plötzlich zieht es dich wieder ein Stück nach links oder rechts.

Die Volatilität ist zurück. Und diesmal nicht leise.

Was viele unterschätzen: Märkte kommen oft besser mit schlechten Nachrichten klar als mit unklaren.

Inflation – schlecht, aber berechenbar.
Hohe Zinsen – unangenehm, aber modellierbar.

Doch ein Mix aus Politik, Technologie-Umbrüchen und globalen Spannungen? Das ist der perfekte Cocktail für Nervosität.

Und Nervosität führt zu schnellen Entscheidungen.
Schnelle Entscheidungen führen zu großen Bewegungen.

Willkommen in der Volatilität.

Ein großer Grund ist psychologisch: Nach Jahren, in denen Rücksetzer oft schnell gekauft wurden, haben sich viele Investoren an einen relativ „komfortablen“ Markt gewöhnt.

Jetzt merken plötzlich alle wieder:

Aktien können auch länger fallen.
Trends können brechen.
Prognosen können falsch sein.

Das ist kein Crash-Denken.
Das ist Marktrealität.

Ruhige Märkte machen dich bequem.
Volatile Märkte machen dich reich – wenn du sie aushältst.